Omnifocus vs Nozbe: Vergleich der Grundprinzipien 1

Flat vs Verschachtelung

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p>Omnifocus hat sich aus einem Outliner heraus entwickelt. Das Organisationsprinzip in Omnifocus ist demnach das Schachteln: Ein Projekt kann Subprojekts haben.

OF-SUB-SUB

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p>Projekte lassen sich in Ordnern zusammen fassen.

OF Sub folder

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p>Usw. Dadurch wirkt die Oberfläche sehr aufgeräumt und übersichtlich.

Nachteil: Auf den ersten Blick sind Aufgaben, Unteraufgaben, Unter-Unteraufgaben nicht mehr zu sehen. Bei mir persönlich führt dieser Aufbau dazu, dass ich viel mehr Aufgaben/ Projekte in einander schachtele, als es wahrscheinlich tatsächlich nötig wäre.

Um dieser so schön aufgeräumten Unübersichtlichkeit entgegen zu wirken, bietet Omnifocus Filterfunktionen, die wirklich phantastisch sind: Mit den so genannten Perspektiven lassen sich Sichtschneisen in die Tiefen der in sich verschachtelten Projekte schlagen.

M. Sliwinski hingegen, der Erfinder von Nozbe, ist ein entschlossener Gegner von Verschachtelungen und setzt auf die Philosophie „flattern is better“. Subprojekts gibt es nicht – zusammengehörende Projekte lassen sich aber per Labels zusammen fassen.

Es gibt auch keine Möglichkeit Subtasks zu erstellen. Ausnahme: Aufgaben können als Anmerkung Checklisten beinhalten.

Nozbe Übersicht

Nozbe sei keine App zum Organisieren von Projekten und Aufgaben, sondern eine App zum Erledigen – so der Gründer.

Nachteil: Nach einem Jahr täglicher Nutzung von Nozbe fühlte ich mich tatsächlich von meiner langen Projektliste etwas erschlagen. Allerdings hätte ich durch eine schlauere Verwendung der Label-Funktion dem leicht entgehen können.

Omnifocus lässt sich theoretisch auch flat aufziehen. Sliwinski & Team wollen ihre user hingegen erziehen und statten ihre App erst gar nicht mit Funktionen aus, die sie als ineffektiv einschätzen.

Ist flatter wirklich better – oder bevorzugst du das Verschachteln?

Omnifocus versus Nozbe

Getting-Things-Done: Software und Kartoffelsalat

Gebürtig stamme ich aus Ostwestfalen – hier gibt es den besten Kartoffelsalat der Welt! Während meines Studiums im schönen Baden habe ich feststellen müssen, dass Kartoffelsalat auch anders zubereiten kann …

Mit Projektmanagementsoftware ist es ganz genau so: Es gibt sonne und sonne. Viele habe ich ausprobiert – aber ich schwanke immer zwischen zwei Ansätzen/ Apps.

In den folgenden Beiträgen möchte ich diese zwei Softwares miteinander vergleichen, die sich beide dem Getting-Things-Done-Ansatz von David Allen verpflichtet fühlen – und doch ganz unterschiedlich dabei vorgehen:

  • Omnifocus, der von vielen so genannte „Platzhirsch“ auf dem Mac-Markt.
  • Nozbe, das von einem Apple-Fan entwickelt wurde.

Genau wie beim Kartoffelsalat werde ich von meinen ganz subjektiven Erfahrungen mit beiden Programmen berichten. Und dabei hoffen, mit euch in den Austausch zu kommen: Was schmeckt euch am besten?

Um folgende Zutaten geht es:

1. Grundprinzipien

Beide Apps geben dem user durch ihren Aufbau verschiedene Strukturen vor und legen unterschiedliche Schwerpunkte bei der Umsetzung des Getting-Things-Done-Ansatzes.

2. Synchronisation

Mir ist es wichtig, auf allen meinen Geräten immer denselben Datensatz vor mir zu haben. Und das unter möglichst großem Schutz meiner Daten. Entsprechend den Grundprinzipien lösen das beide Softwareanbieter auf ihre eigene Weise.

3. Design

Beide Apps sind unterschiedlich aufgebaut – auch hier spiegeln sich die Grundprinzipien wieder.

4. Workflow

Entscheidend ist die Praxis: Wie lassen sich die von David Allen beschriebenen fünf Schritte umsetzen?

Welche Aspekte sind euch wichtig, wenn ihr GTD-Apps verwendet? Welche Aspekte vergleicht ihr?