Die dauernde Erreichbarkeit im Pfarrberuf – wie hältst du das aus?

Die dauernde Erreichbarkeit – wie hältst du das aus?

„Ihr Pfarrer seid ja nie erreichbar“, höre ich oft. Und ärgere mich darüber. Denn ich gehe davon aus, dass es sich keiner der KollegInnen so leicht macht und böswillig alle Anrufe auf seinen AB umleitet, den er einmal in der Woche abhört.

Wir alle versuchen unseren Weg zu finden zwischen der Erreichbarkeit, die zu unserem Beruf dazugehört, und der Verfügbarkeit, die wir leicht mit Erreichbarkeit verwechseln – aber dazu später.

Bild Erreichbarkeit

Im Pfarrberuf gibt es – grob betrachtet – zwei Typen:
(A) Der eine will dauernd erreichbar sein – weil der Pfarrer ja bekanntlich immer im Dienst ist und er die Gemeindeglieder nicht vor den Kopf stoßen will; außerdem leidet er oft unter dem schlechten Image, dass durch (B)-Typen entsteht:
(B) Der andere würgt die Erreichbarkeitskanäle bis zur Verstopfung ab, er möchte schlecht erreichbar sein, um sich, sein Privat- und Familienleben zu schützen.

Lange Zeit gehörte ich zur Kategorie (a) – weil ich Erreichbarkeit mit Verfügbarkeit verwechselte.

  1. Zu welchem Typ gehörst du – und warum?
  2. Welche Erfahrungen hast du mit (B)-Typen gemacht?
  3. Wie balancierst du auf dem schmalen Grad zwischen totaler Erreichbarkeit und der Maulwurfstaktik?
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