4. Das perfekte Planungstool – Zusammenfassung

Veröffentlicht in: Hybrides Arbeiten, Papier | 0

Zurück zum Anfang und zu meinen Kriterien – wie schneidet welches analoge Notizbuchsystem ab?

Aufnahme von Informationen aller Art

Prinzipiell haben alle drei Planer ihre je eigenen Möglichkeiten, mit Notizen, Terminen und Aufgabenlisten umzugehen.

Zusätzliche Möglichkeiten:

  • Alle drei Planer haben mindestens eine Tasche, die Papiernotizen, Visitenkarten etc. aufnehmen kann.
  • Der X47 kann zusätzlich per Federschiene auch Falttaschen integrieren.

Links zu digitalen Notizen und Dateien sind natürlich nicht möglich – es sei denn per QR-Code-Aufkleber oder ähnlichen digital-analogen Brückentechnologien.

Übersichtliche Darstellung von Informationen

Hier brillieren natürlich die Planer, die mit vorgedrucktem Papier/ Vorlagen arbeiten – wenn der Nutzer sich ans System anpassen möchte.

Das Bullet Journal kann je nach eigenem Vermögen mit selbstgezeichnete Logs und Spreads Informationen übersichtlich darstellen. Nicht nur für künstlerisch Begabte ist dieser Freiraum von Vorteil. Der eher prosaische Grundansatz von Ryder Carroll ermöglicht es jedem Anwender mit der Zeit sein eigenes System zu kreieren.

Flexibel / Agil

Das optionale Planungstool geht schmiegsam mit und passt sich an – vorgedruckte Planer tun das nicht. Am besten schneidet hier das Bullet Journal ab. Der Fokus Planer hält dank der X47-Grundstruktur und der prinzipiellen Möglichkeit beliebig oft neue Notizbucheinlagen zu integrieren den Anschluss, auch wenn der Bobach-Fokus Planer nur zwei Ziele- und Jahresplanungseinlagen kennt. Der Planner von Hyatt bietet immerhin vier mal im Jahr die Möglichkeit der Plananpassung, ist als Buch an sich aber die unflexibelste Methode.

Eine ausführliche Analyse ist hier zu finden.

Mobilität

Das Bullet Journal ist eindeutig die Nummer 1, denn hier gehts auch mal quick and dirty. Der FP ist flacher als der FFP, dafür ist der FFP robuster – unentschieden zwischen Bobach und Hyatt, vgl. die ausführliche Darstellung der drei Planer im Post Nummer 3.

Einfache Einrichtung

Hier liegen die Planer wieder vorne, die mit Vordrucken arbeiten. Am schnellsten kann man mit dem FP die Arbeit aufnehmen – der FFP hat einiges mehr an Vorlagen und Übersichten zum Ausfüllen. Das Bullet Journal lässt sich prinzipiell auch fix per Stift und Lineal einrichten – aber es fehlt zunächst jede Art von Struktur. Mehr dazu ist im zweiten Post in dieser Reihe zu finden.

Fazit

Was nun als perfektes Planungstool angesehen wird, hängt vom persönlichen Geschmack ab:

  • Der Full Focus Planner von Michael Hyatt ist aufgrund seiner klaren Systematik der sichere Weg zu mehr Produktivität! Erkauft wird dies mit einer gewissen Unflexibilität und Unhandlichkeit.
  • Das Bullet Journal ist der Mobilitäts- und Flexibilitäts-King – dafür bietet es aber auch keinerlei Vordrucke die einem das Leben erleichtern, sondern will stetig neu selbst designed werden. Das dadurch angestoßene stetige Reflektieren über das „Wie“ des Führens kann manchmal ermüdend sein.
  • Der Fokus Planer von Lars Bobach ist vielleicht der goldene Mittelweg: Systematisch wie der Planner von Hyatt, aber mit der zusätzlichen Fokusgarantie durch das Lesezeichen; durch das X47-Buch-in-Buch-System ist er dennoch flexibler als das dicke Buch von Hyatt – Bobach nimmt dafür Probleme in Kauf, die empfindliche Luxusprodukte nun mal mit sich bringen – empfindlich!
Focus Planner - Bullet Journal - Fokus Planer
Focus Planner – Bullet Journal – Fokus Planer

Welches Planungssystem verwendest du?