Corona-Reflexionen

Corona – und die Welt hält an.
Freiwilliger Hausarrest – zumindest nach Stand von heute1.
– Das weitgehende Einstellen von aushäusiger Arbeit und Sozialkontakten face-to-face.
– Tweets zum Thema „Was mache ich nur mit meinen Kindern den ganzen Tag?“ sprießen hervor.

Auf einmal ist Urlaubszeit – nur zu Hause:
– Alle sind da und müssen miteinander auskommen.
– Erschwerend kommt hinzu, dass oft doch auch noch Arbeit zu organisieren ist für die systemerhaltenden Berufe und die drohende Ansteckung bzw. Ausgangssperre in der Luft schwebt.

Was werden wir mit etwas Abstand über diese Zeit denken, in der so vieles unseres sonst so gedankenlosen Alltags auf den Kopf gestellt wird? Der Zukunftsforscher Matthias Horx hat sich darüber schon so seine Gedanken gemacht über die Welt nach Corona.

„Die Eule der Minerva beginnt erst mit der einbrechenden Dämmerung ihren Flug.“,

schließt der berühmte Philosoph G.F.W. Hegel seine „Phänomenologie des Geistes2. Erst im Nachhinein können wir lernen – und Weisheit kann sich einstellen.

Reflexion – für den Erfinder der Bullet-Journal-Methode Ryder Carroll 3ist es gerade das handschriftliche Schreiben, das uns zum Reflektieren bringt: Wir schreiben per Hand langsamer als wenn wir auf einer Tastatur tippen – verarbeiten dafür tiefer. Unser Denken tritt zwischen das Gehörte und unserer Hand – wir reflektieren, bevor wir aufschreiben.

Sehen wir Corona als Chance, über unser Leben zu reflektieren.
– Vielleicht ja auch per Hand mit Ryder Carroll.
– Und wer um 19:30 Uhr Zeit hat, möge in unser Gebet mit einstimmen für alle Erkrankten und alle Menschen in helfenden und systemstützenden Berufen.

Bleibt Gesund!


  1. Heute ist der 23.3.2020, ein Tag nach der Entscheidung der Bundesregierung und der Länder gegen eine allgemeine Ausgangssperre und für die Beschränkung von öffentlichen Versammlungen auf drei Personen. 
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